Am 26. Mai 2013, einem verregneten Sonntag, erfreute die Sächsische Orgelakademie e.V. die Besucher im Schloss Waldenburg mit einem weiteren Konzert der Reihe Schönburger Meisterkonzerte.
Vor der Veranstaltung nutzten einige Konzertbesucher das kostenlose Angebot, an einer Führung durch die Ausstellung Credo musicale – zum Bau und Wesen der Orgel im Schloss Waldenburg teilzunehmen. Dr. Johannes Roßner führte dabei auch die Jahn-Orgel und den Klang einzelner Register in der Schlosskapelle vor. Das Interesse an den zahlreichen Details der Ausstellung war so groß, dass bis zum pünktlichen Konzertbeginn immer noch Fragen übrig blieben. Deshalb soll vor künftigen Konzerten, die 17 Uhr beginnen, die Orgel- und Ausstellungsführung bereits 15.30 Uhr starten.
Unter dem Motto Klaviertrios großer Meister – meisterhaft gespielt musizierten im „Blauen Salon“, der zu den schönsten Veranstaltungsorten Deutschlands gehört, das SAXONIA PIANO TRIO mit Michael Scheitzbach, Violine , Tilman Trüdinger, Violoncello und Hiroto Saigusa, Klavier.
Die Veranstaltung wurde gefördert von der Sparkasse Chemnitz und dem Landkreis
Zwickau.
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Besucher der Themenabends „Ja die Musik – was könnte sie ersetzen.“ am 14. Mai 2013 konnten in die Welt des vor 200 Jahren geborenen Richard Wagners eintauchen und zahlreiche Facetten des Komponisten in seiner Zeit und seiner Umgebung entdecken. Die gemeinsame Veranstaltung der Stadtbibliothek und der Sächsischen Orgelakademie e. V. wurde von den Gästen mit großem Interesse aufgenommen. Musikwissenschaftler Dr. habil. Johannes Roßner und Vorsitzender der in Lichtenstein ansässigen Sächsischen Orgelakademie e. V. führte unterhaltsam und informativ in das Leben und künstlerische Wirken des gebürtigen Leipzigers ein. Musikbeispiele aus dem „Fliegenden Holländer“, den „Meistersingern“ und dem „Ring des Nibelungen“ ergänzten die Erläuterungen und regten das Publikum an, auf bestimmte Motive zu achten und in einzelnen Musikpassagen Hinweise auf die Handlung und deren tiefe Symbolik zu erkennen. Bilder aus verschiedenen Lebensabschnitten veranschaulichten den Vortrag.
Wagner sah nie die Musik allein, sondern betrachtete Dramatik, Gestik, Musik und Wort als Gesamtheit. Sein Bestreben war, die Kunst zu erneuern und auf höherer Ebene in die Zukunft zu führen, wobei ihm die griechische Dramatik als zeitloses Vorbild diente.
Dr. Roßner beleuchtete anhand der wechselvollen Biografie auch kritisch den Menschen Richard Wagner mit seinen Stärken, Schwächen und Irrungen, der zu manchen Zeiten in finanzieller Not war, wegen Aufrührertum in die Schweiz flüchten musste, den Frauen nicht abgeneigt war, König Ludwig den II. als Freund und Gönner gewann und mit dem Festspielhaus Bayreuth und seinen Opern der Nachwelt Bleibendes hinterließ.
Am Ende des Abends wurde im Publikum der Wunsch nach weiteren derartigen Themenabenden geäußert.
Vor einer erfreulich großen Besucherzahl fand am 24. März ein Konzertabend besonderer Art in der Schlosskapelle Waldenburg statt.
Es erklangen die „ Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ (Hob. XX/ 1C) von Joseph Haydn in einer von ihm autorisierten Fassung für Tasteninstrumente.
Solisten waren Professor Jaroslav Tuma (Prag) an seinem eigenen Hammerklavier und Erik Wiesbaum (Chemnitz) als Sprecher.
Die sieben Sonaten sind eine eindringliche Musik voller Gegensätze, jedoch immer verhalten und auf das Passionsgeschehen ausgerichtet. Insgesamt erlebten die Hörer einen gedankentiefen Dialog zwischen Wort und Musik und eine wirkungsvolle Einstimmung auf das kommende Ostergeschehen.
Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Sparkasse Chemnitz und den Kulturraum Zwickauer Land.
Unter dem Motto „Johann Sebastian Bach und seine Zeit“ stand das erste Konzert dieses Jahres der Sächsischen Orgelakademie im Schloss Waldenburg.
Damit wurde die Reihe „Schönburger Meisterkonzerte“ eröffnet. Vor der Veranstaltung bot sich die Gelegenheit, die Ausstellung „Credo musicale – zum Bau und Wesen der Orgel“ in einer Führung durch Dr. Johannes Roßner zu erleben, der auch die Konzertbesucher in die dargebotenen Werke einführte.
Georg Wendt (Orgel und Cembalo) und Ludek Ruzicka (Violine) spielten Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Jean-Philip Rameau und Georg Friedrich Händel. Es erklangen unter anderem Bachs Sonate A-Dur für Violine und Cembalo, dessen Triosonate C-Dur für Orgel und Telemanns reizvolle Solo-Fantasien für Violine, die Ludek Ruzicka überzeugend und mit viel Sinn für eine feine Nuancierung darbot. Im Zusammenspiel – so bei den Sonaten von Bach und Händel – spürte man das wunderbare Einfühlungsvermögen der beiden Solisten für den konzertanten Dialog der Instrumente.
Die Klangschönheit des Cembalo Antunes brachte Georg Wendt überzeugend in einer Suite von Rameau zur Geltung. Die Hörer bekamen insgesamt einen interessanten Einblick in die Musik des Barock und erlebten dies auf unterhaltsame aber eindrucksvolle Weise.
Der Besucherkreis in der trotz widriger Wetterverhältnisse sehr gut besetzten Kapelle durfte mit vielen schönen Eindrücken nach Hause gehen.
Vor einem erfreulich großen Besucherkreis fand am 19. Januar das 1. Orgelforum der Sächsischen Orgelakademie in diesem Jahr in Lichtenstein statt.
Unter „Orgelforum“ ist ein Förderseminar zum Hören und Mitspielen gemeint.
Es werden in populärer Form musikgeschichtliche Kenntnisse vermittelt und gleichzeitig hat jeder Interessent – in besonderer Weise sind auch Kinder und Jugendliche angesprochen – die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Stück vorzuspielen, d. h. sich einmal an der Orgel auszuprobieren.
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