Veranstaltungen 2011

Foto: K. Hertwig
Jahreshauptversammlung 2011 der Sächsischen Orgelakademie e. V. im Rathaus Lichtenstein

Am 19. November fand die Jahreshauptversammlung der Sächsischen Orgelakademie statt. Der Vorsitzende Dr. habil. Johannes Roßner berichtete über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2011 und gab einen Ausblick auf den Plan des kommenden Jahres, der wiederum Konzerte und Seminare in Lichtenstein und Waldenburg und darüber
hinaus die Gestaltung einer Ausstellung vorsieht.

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Sächsische Orgelakademie e. V. und Kirchgemeinde Gersdorf würdigten Franz Liszt

Am Sonnabend und Vorabend des 146. Kirchweihjubiläums begrüßte Pfarrerin Barbara Schmidt zahlreiche Besucher in der wunderschön restaurierten Gersdorfer Marienkirche zu einem besonderen Orgelkonzert der Spätromantik. Professor Martin Strohhäcker, Dozent für Orgelmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und Stell- vertretender Chordirektor des Staatsopernchores Dresden an der Semperoper, spielte an der Jehmlich-Orgel Stücke von August Gottfried Ritter (1811-1885), Franz Liszt (1811-1886), Sigfrid Karg-Ehlert (1877-1933) und Aleandre Guillmant (1837-1911).

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Stadtbibliothek Lichtenstein. Foto: K. Hertwig
Vortragsabend zum Leben und Schaffen von Franz Liszt in Lichtenstein

Die Stadtbibliothek und die Sächsische Orgelakademie e. V. Lichtenstein hatten am 27. 9. 2011 zum Vortragsabend eingeladen. Anlass war der 200. Geburtstag von Franz Liszt, dessen Schaffen vielerorts in diesem Jahr eine gebührende Ehrung erfährt.

Da sich Literatur und Musikschaffen auf ideale Weise ergänzen, soll die gute Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek für die Lichtensteiner Bürger fortgesetzt werden, so Dr. Johannes Roßner, Vorsitzender der Sächsischen Orgelakademie e. V. Er dankte den Sponsoren: Der Stadt Lichtenstein, dem Kulturraum Vogtland-Zwickau und der Sparkasse Chemnitz für die Unterstützung.

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Internationale Orgelwoche 2011: Abschlusskonzert der Teilnehmer in Stollberg

Am 26. August 2011 gestalteten die Teilnehmer der Internationalen Orgelwoche traditionell zum Abschluss der Interpretationskurse ein öffentliches Konzert. In der St. Jakobikirche Stollberg (Erzgeb.) zeigten sie in einem
beeindruckenden Programm ihr Können. Die Stücke wählten die Solisten selbst aus, wobei Johann Sebastian Bach am häufigsten zu hören war. Die Teilnehmer kamen aus Tschechien, Polen und Ungarn. Sie zeigten sich begeistert von den besonderen Instrumenten, die sie während der diesjährigen Orgelwoche erleben und spielen konnten. So fanden zusätzlich zu den Exkursions- und Konzertorten Chemnitz, Leipzig, Pomßen, Freiberg und Stollberg Kurse an der Silbermannorgel der St. Georgenkirche Glauchau und an der Sauerorgel in der Lutherkirche Chemnitz
(Zschopauer Straße) statt.

Sponsoren der Internationalen Orgelwoche: die Sparkasse Chemnitz, den Kulturraum Vogtland-Zwickau
sowie die Stadt Lichtenstein.

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Bine Katrine Bryndorf
Internationale Orgelwoche 2011: Abendmusik im Freiberger Dom mit Prof. Bine Katrine Bryndorf

Am 25. August 2011 gestaltete die Sächsische Orgelakademie e. V. in Zusammenarbeit mit der Silbermanngesellschaft die traditionelle Abendmusik im Dom St. Marien Freiberg. Die Solistin Prof. Bine Katrine Bryndorf aus Kopenhagen ist als Professorin für Orgel tätig und war schon mehrfach als Solistin und Dozentin Gast bei der Internationalen Orgelwoche. 1991-1995 hatte sie an der Hochschule für Musik in Wien unterrichtet. Regelmäßig hält sie
Masterclasses und Vorträge in Europa und in den USA.

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Professor Andreas Schröder
Internationale Orgelwoche 2011: Konzert in der Nikolaikirche Leipzig mit Prof. Andreas Schröder

KMD Professor Andreas Schröder aus Karlsruhe war Solist des Konzertes am 24. August 2011 in der sehr gut besuchten Nikolaikirche Leipzig. Der gebürtige Leipziger hatte ein Programm mit starkem Bezug zu Leipzig und der weiteren
Umgebung zusammengestellt, das großen Beifall fand.

Für weitere Informationen zu den Stücken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, August Gottfried
Ritter und Karl Hoyer Überschrift anklicken.

(Informationen zur Orgel auch unter Veranstaltungsberichte - Exkursion nach Pomßen und Leipzig mit Prof. Andreas Schröder)

Sponsoren: Sparkasse Chemnitz, Kulturraum Vogtland-Zwickau, Stadt Lichtenstein

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Wehrkirche Pomßen
Internationale Orgelwoche 2011: Exkursion nach Pomßen und Leipzig mit Prof. Andreas Schröder

Seit 1994 nahm KMD Professor Andreas Schröder aus Karlsruhe an den Internationalen Orgelwochen der Sächsischen Orgelakademie e. V. als Dozent und Solist teil. Der gebürtige Leipziger, der seine ersten musikalischen Erfahrungen in Dresden gesammelt und danach in Berlin und Freiburg studiert hatte, kennt sich bestens mit sächsischen Orgeln in kleinen und großen Kirchen aus. So leitete er bereits zahlreiche Exkursionen in sächsische Orte, bei denen die Teilnehmer immer wieder neue und besondere Instrumente erleben konnten.

Die diesjährige öffentliche Exkursion unter seiner Regie führte die Teilnehmer der Orgelwoche und die Musikfreunde aus Lichtenstein und Umgebung am 24. August 2011 bei bestem Wetter nach Pomßen und Leipzig.

Sponsoren: Sparkasse Chemnitz, Kulturraum Vogtland-Zwickau, Stadt Lichtenstein

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Stiftskirche Chemnitz-Ebersdorf mit der neuen Jehmlich-Orgel
Internationale Orgelwoche 2011 - Konzert in der Stiftskirche Chemnitz - Ebersdorf

Das erste öffentliche Konzert der diesjährigen Internationalen Orgelwoche der Sächsischen Orgelakademie e. V. - Lichtenstein - fand am 23. August 2011 in der Stiftskirche Chemnitz-Ebersdorf statt. Pfarrer Horst Oertel drückte seine Freude über dieses Konzert, seine Gemeinde, die Gäste und den renommierten Solisten aus: „Professor Tuma bringt an diesem Abend unsere neue Orgel zum Klingen. Er drückt das mit der Musik aus, was man mit Worten nicht sagen kann."

Sponsoren der Internationalen Orgelwoche waren die Sparkasse Chemnitz, der Kulturraum Vogtland-Zwickau sowie die Stadt Lichtenstein.

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Hans-Joachim Klärner an der digitalen Konzertorgel der Sächsischen Orgelakademie e. V. im Daetz-Centrum Lichtenstein.
Engagement der Sächsischen Orgelakademie e. V. für Jugend und Bildung

Seit geraumer Zeit sind die Bildungs- und Informationstage - veranstaltet vom Daetz-Centrum Lichtenstein - zu einer guten Tradition geworden und von Anbeginn ist auch die Sächsische Orgelakademie involviert. Mit zwei
Workshops am 15. und 16. August war sie am vielfältigen und interessanten Programm in diesem Jahr beteiligt. Vor Pädagogen der Unterstufe und Gymnasiallehrern referierte Hans-Joachim Klärner zum Bau und zum Wesen der
Orgel. Er ging von wesentlichen Momenten der historischen Entwicklung aus und demonstrierte an der digitalen Konzertorgel die Vielfalt der Klangfarben. Dann folgten Ausführungen zur Pfeifenorgel. Eindrucksvoll waren die Darlegungen zur Gestalt der Pfeifenformen und der hieraus resultierenden Klangspezifik anhand einer Auswahl von Pfeifen, die der Referent mitgebracht hatte. Im Kontext zum verbalen Teil der Seminare erklang Orgelmusik europäischer Länder - eine wertvolle Ergänzung. Nicht zuletzt sind die pädagogischen Ansätze zur Vermittlung von Kenntnissen über die Orgel in den verschiedenen Altersstufen zu nennen, welche die Teilnehmer als Anregung für die Praxis mitnehmen konnten.

Veranstaltung mit Orgelbauer im Daetz-Centrum Lichtenstein

Das Angebot der Sächsischen Orgelakademie e. v. am 9. Juli 2011 war trotz des Sommerwetters von Besuchern aus Lichtenstein und von außerhalb gut angenommen worden. Orgelbauer Christian Reinhold aus dem benachbarten Bernsdorf ermöglichte über zwei Stunden einen informativen und unterhaltsamen Blick in einige Geheimnisse seines Orgelbauerhandwerks. Mit viel Interesse und etlichen Fragen verfolgten die Gäste die Ausführungen über den Orgelbau, über die geeigneten Metalllegierungen für die Orgelpfeifen und die Holzarten für die Holzbestandteile des Instruments, gewürzt mit Anekdoten über Orgelbauer vergangener Zeiten. Über Erfolge und Tücken beim milimetergenauen Gießen der Zinnplatten für die Orgelpfeifen berichtete der Orgelfachmann ebenso wie über das Löten, Schneiden, Formen und Hämmern der Metallpfeifen. Der Bogen spannte sich von Silbermann und Schmeißer bis zu den Arbeitsbedingungen heutiger Orgelbauwerkstätten. Stets stellte Christian Reinhold auch den Bezug zur Region her, erzählte vom Eichenholz, das Silbermann für die Orgel in Glauchau verwendete, und von der bunten Mischung verschiedener Holzarten schlechter Qualität der Orgel in Schlunzig, die aber durch die Pfeifen einen guten Klang hat.

Am Ende stand der allgemeine Wunsch nach Fortsetzung derartiger Veranstaltungen.

Dr. Johannes Roßner, Vorsitzender der Sächsischen Orgelakademie e. V., informierte über die bisher zehnjährige Tätigkeit des Vereins, stellte die Publikation zum zehnjährigen Jubiläum vor und beantwortete Fragen von Besuchern.

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Schloss Waldenburg Foto: Stöckel
Musik vom Hofe Friedrich des II. in der Schlosskapelle Waldenburg

Die Sächsische Orgelakademie e. V. entführte  am 19. Juni 2011 mit der Flötistin Bernadette Zyball und dem Organisten Georg Wendt die Besucher der Schlosskapelle Waldenburg in die Welt am Hofe des „Alten Fritz", Friedrich II. (1712 - 1786). Die heiteren Stücke von Carl Heinrich Graun (1703-1759), Carl Philipp Emanuel  Bach (1714-1788), Georg Philipp Telemann (1681-1767) und Johann Joachim Quantz (1697-1773) waren nicht zufällig gewählt, sondern bildeten mit der Moderation von Dr. Johannes Roßner den Rahmen des Themennachmittages. Jeder der gespielten Komponisten hatte eine Bedeutung für den Hof des Preußenkönigs und die Atmosphäre, in der Kunst, Philosophie und Kultur aufblühen konnten.

Sponsoren der Veranstaltung waren die Sparkasse Chemnitz, der Kulturraum Vogtland-Zwickau und die Stadt Lichtenstein. Die Sächsische Orgelakademie e V. dankt auch den Partnern im Schloss Waldenburg und dem Freundeskreis Waldenburg der Mozartgesellschaft für die Unterstützung.

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Zehn Jahre Sächsische Orgelakademie e. V. in Lichtenstein

„Die Sächsische Orgelakademie mit ihrer Vielseitigkeit, mit ihrem menschennahen Wirken und dem Einbeziehen auch von Schülern und Erwachsenen, die vorher keine Berührung mit Orgelmusik katten, bedeutet eine große Bereicherung  für unsere Stadt. Wir wollen trotz finanziell schwieriger Zeiten weiterhin im Stadtrat unseren Beitrag leisten, diese Tätigkeit zu fördern und rufen alle Partner zum Schulterschluss auf", sagte Wolfgang Sedner, der Bürgermeister von Lichtenstein, anlässlich der Veranstaltung  am 9. Juni 2011 zum  zehnjährigen Jubiläum im Daetz-Centrum.

Er und die anderen Gäste und Mitglieder dankten den Solisten Undine Röhner-Stolle (Oboe und Englisch-Horn, Dresden-Leipzig) und Holger Gehring (Kreuzorganist Dresden) für das wunderbare Festkonzert.

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Orgelbauer Christian Reinhold an der Urban-Kreutzbach-Orgel in Ortmannsdorf, die er 2006 zum 150. Kirchenjubiläum mit seinem Team restauriert hatte
Orgelspiel in Waldenburg und im Mülsengrund

Orgelspiel begleitet die Radlersonntage im Muldental und im Mülsengrund. Auch zum Internationalen Museumstag am 15. Mai 2011 erfreute die Sächsische Orgelakademie e. V. die Besucher im Schloss Waldenburg. Die Gäste hörten der Orgelmusik zu und zeigten großes Interesse an der Tätigkeit der Sächsischen Orgelakademie e. V. und an der Orgel.

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Orgel begeisterte fünfte Klassen in Waldenburg

Wie schon in den Vorjahren stand vom 4. Bis 8. April eine komplette Schulwoche im Zeichen Mozarts. Zur sechsten Mozart-Jugend-Woche mit Veranstaltungen an Schulen in Waldenburg, Meerane und Remse hatte der Freundeskreis Waldenburg der Sächsischen Mozartgesellschaft auch in diesem Jahr ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm gestaltet. Das Motto lautete „Musik - eine magische Sprache". Dabei gab es auch Ausflüge in andere Bereiche - unter anderem mit Jazzmusik, einem musikalischen Märchen, einer musikalischen Schatzsuche und Malen zur Musik.

Die Mozart-Jugend-Woche wurde unterstützt durch den Kulturraum Vogtland-Zwickau, enviaM, die Stadt Waldenburg, die Stiftung der Kreissparkasse Glauchau, der Förderverein Europäisches Gymnasium Waldenburg und Ingo Heinig. Der Orgelworkshop wurde außerdem unterstützt durch die Stadt Lichtenstein und die Sparkasse Chemnitz.

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Frühling, Nachtigall und ein stimmungsvolles Konzert am 20. März 2011 in Waldenburg

Das zweite Konzert der Reihe Podium junger Künstler der Sächsischen Orgelakademie e. V. (Lichtenstein) mit dem Trio l`aria stimmte die Gäste in der Schlosskapelle Waldenburg auf den Frühling ein. Das Programm „Die Liebe saß als Nachtigall im Rosenbusch“ mit Gesang, Querflöte und Orgel sowie zum Thema passenden Gedichten kombinierte ansprechende deutsche, französische und italienische Musik.

Außer den Sponsoren Sparkasse Chemnitz, Kulturraum Vogtland-Zwickau und Stadt Lichtenstein trugen die Helfer des Landkreises Zwickau, des Schlosses und Tourismusamtes Waldenburg und des Freundeskreises Waldenburg der Sächischen Mozartgesellschaft zum Gelingen dieser Veranstaltung bei.

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Klänge und Farben am 23. Januar 2011 in Waldenburg

Beim ersten Konzert der Reihe „Podium junger Künstler" in diesem Jahr erlebte das begeisterte Publikum in der Schlosskapelle Waldenburg, wie der Maler Karsten Mittag (Augustusburg) bei der Orgelmusik von Franziska Leuschner (Dresden) Bilder entstehen ließ und auf die Videowand projizierte.

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