
Im Banne des Königinstruments
Internationale Orgelwoche endet mit Workshop und Konzert in der Jakobikirche
Stollberg. Im Rahmen der Internationalen Orgelwoche 2004 veranstaltete die Sächsische Orgelakademie einen öffentlichen Orgel-Kurs in der Stollberger Jakobikirche. Hier hatten zum Beispiel junge Musikstudenten wie die Polin Diana Mrugala die Möglichkeit unter fachkundiger Obhut gestandener und
habilitierter Orgelspezialisten und Musikwissenschaftler Fragen der Interpretation ebenso aufzuwerten wie auch besondere Spielweisen aufzunehmen. Anliegen der Sächsischen Orgelakademie, die ihren Sitz in Lichtenstein hat und in acht europäischen Ländern bekannt ist und dort engste Zusammenarbeit pflegt, möchte nicht nur Liebhabern des königlichen Instrumentes zeigen, dass es neben Bach oder Händel noch viele andere Komponisten auch in der Gegenwart gibt, deren Musik durchaus hörenswert ist. Wir der Vorsitzende der Akademie, Johannes Roßner dazu informiert, sei man sehr dankbar, dass man mit der stollberger Jakobikirche eine Spiel und Wirkungsstätte gefunden habe, die zum zweiten Male beweise, dass solche Kurse gut ankommen, „Uns geht es um den Nachwuchs und auch um junge Zuhörer. Da finden wir im hiesigen Kirchenmusikdirektor Henoch Schürer stets einen guten Partner. Wir alle freuen uns deshalb auf die Konzerte am Wochenende zum Abschluss dieser Orgelwoche, so der Musikwissenschaftler.
Am Freitag findet im Lutherhaus Stollberg (Lutherstraße 13), 14 bis 18 Uhr, ein Orgel-Workshop zum Thema „Europäische Orgellandschaften & Orgelmusiktraditionen" statt. Um 19.30 Uhr erklingt in der Jakobikirche heitere Orgelmusik mit Professor Andreas Schröder von alten und italienischen Meistern. Höhepunkt wird die Improvisation zu „Vergaß dei Haamit net" sein..