
„Orgelfrühling" hat begonnen - Organist Martin Schmeding und Soloposaunist Andreas Klein eröffnen Konzertreihe
Lichtenstein. Mit einem Konzert für Orgel und Posaune begann am Sonntagabend in Lichtenstein der „Internationale Orgelfrühling", eine von der Sächsischen Orgelakademie veranstaltete Konzertreihe.
Obwohl mit dem Dresdner Konzertorganisten Martin Schmeding und dem Soloposaunisten Andreas Klein prominente Gäste in Lichtenstein weilten, fanden sich - wohl auch wegen des herrlichen Gartenwetters, vermutete gestern Pfarrer Roland Seibt - kaum mehr als 60 Zuhörer in der Laurentiuskirche ein. Für diese lohnte sich das Kommen, denn sie bekamen ein Konzert der Spitzenklasse zu hören.
Martin Schmeding sitzt heute innerhalb des „Orgelfrühlings" schon wieder an der Euleorgel in der Schwarzenberger St. Georgenkirche. Dort wird er ab 19.30 Uhr Werke von fünf Komponisten spielen, die einen Zeitraum von mehr als drei Jahrhunderten umspannen.
Gleich zweimal bestreitet der Ausnahmeinterpret Matthias Eisenberg Konzerte des „Orgelfrühlings" - am 12. Mai gemeinsam mit Solotrompeter Mathias Schmutzler in Stollberg und am 13. Mai als Solist in Callenberg.
Gemeinsam mit Trompeter Roderick MacDonald hatte Eisenberg im vergangenen Jahr rund 150 Zuschauer in der Laurentiuskirche Lichtenstein begeistert. MacDonald war damals für den erkrankten Mathias Schmutzler eingesprungen, der diesmal in der Stollberger Kirche neben Eisenberg zu hören sein wird.