Erstmals öffnete die Sächsische Orgelakademie am zweiten Adventssonntag ihre Türen des neuen Domizils am Portikus in Lichtenstein. Viele Besucher des Weihnachtsmarktes in Lichtenstein schauten am 6. Dezember 2009 auch bei der Orgelakademie herein, um sich über deren Arbeit zu informieren. Dabei brauchten sie nur den weihnachtlichen Orgelklängen zu folgen, die von einer selbst produzierten CD zu hören waren.
„Wir kamen mit Vertretern der Stadtverwaltung in zwangloser Atmosphäre ebenso ins Gespräch wie mit vielen Privatpersonen aller Altersgruppen. Auch viele junge Familien waren dabei, die sich für unsere Angebote interessierten. Einige Klavierspieler nutzten die Gelegenheit, selbst einmal an der digitalen Konzertorgel zu probieren“, sagt Dr. Johannes Roßner, Vorsitzender der Sächsischen Orgelakademie e. V.
Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hans-Joachim Klärner erklärte er den Besuchern anhand von Ausstellungsstücken einige Geheimnisse der Königin der Instrumente. CDs und Bücher zum Thema ergänzten das Angebot.
Besonders interessierten sich viele Besucher für die Arbeit mit Kindern, für Konzerte, Exkursionen, die Internationale Orgelwoche, aber auch für die Zusammenarbeit mit Partnern und Solisten sowie für die Forschungsvorhaben des Institutes für Orgelmusik und Orgelbau in Europa, das ebenfalls Dr. Roßner leitet.
Seine Bilanz: „Der Tag der offenen Tür hat seinen Zweck erfüllt: Die Sächsische Orgelakademie e. V. sieht ihre Hauptaufgabe darin, Orgeln und Orgelmusik bekannt zu machen und möglichst vielen Menschen Freude an diesem herrlichen Instrument zu vermitteln.“
Auch 2010 erwartet Musikfreunde ein vielfältiges Programm aus Konzerten, Workshops und Exkursionen. Orgelführungen und -spiel bieten Ruhepausen für die Ausflügler am Radlersonntag im Mülsengrund. Eine Art Wandelkonzert in Callenberg und Glauchau soll am 12. September 2010 zur besonderen Gestaltung eines kulturellen Sonntagsausflugs anregen.
Höhepunkt wird auch im nächsten Jahr die traditionelle Orgelwoche sein.
„Die fruchtbare Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern wollen wir fortsetzen – wir sind auch offen für weitere Anregungen. Besonders danken wir allen Sponsoren und Förderern für ihre gute Unterstützung: der Sparkasse Chemnitz, dem Kulturraum Vogtland-Zwickau, der Stadt Lichtenstein, dem Energiedienstleistungs-unternehmen enviaM, der Brauerei Gersdorf und der Unternehmensberatung Ralf Lummer“, so Dr. Johannes Roßner.