Xiao Hong Vieweg und Joe Sachse jazzen in Kulturfabrik Lichtenstein
Für furiose Soloauftritte ist der Chemnitzer Gitarrist Helmut „Joe" Sachse ebenso bekannt wie für ungewöhnliche Auftritte im Duo, zum Beispiel mit der Chinesin Xiao Hong Vieweg. So können sich die Besucher der Kulturfabrik Lichtenstein auf ein besonderes Musikerlebnis freuen, das die Sächsische Orgelakademie e. V. am 24. April 2009 ab 19.30 Uhr mit Unterstützung der Lichtensteiner Firma Bauconzept Raabe und Partner GmbH veranstaltet.
Sponsoren sind die Sparkasse Chemnitz, der Kulturraum Vogtland-Zwickau und die Stadt Lichtenstein.
Bereits im letzten Jahr war die Kulturfabrik Veranstaltungsort für ein Jazzkonzert, das die Zuschauer gern annahmen, so dass die Tradition fortgesetzt werden sollte. Im Lichtensteiner Stadtteil Callnberg ist in einem ehemaligen Textilbetrieb ein moderner Ort für Kultur und Unternehmen entstanden, der genau das richtige Ambiente bietet.
Xiao Hong Vieweg erlernte die facettenreiche chinesische Musizierkunst an der Musikhochschule Shanghai, an der sie bis 1995 auch unterrichtete. Außerdem nahm sie an künstlerischen Wettbewerben in China und in Japan teil.
Seit 1995 lebt und arbeitet die Musikerin in Chemnitz. Auf Konzerten in Sachsen und Thüringen fasziniert sie das Publikum mit traditioneller Musik auf alten chinesischen Instrumenten wie auch durch mitreißenden Jazz. Ihr Lieblingsinstrument ist die Pipa, die in Deutschland auch als „Chinesische Harfe" bezeichnet wird.
Der Chemnitzer Helmut „Joe" Sachse verdankt seinen Zweitnamen Jimi Hendrix, weil er dessen gleichlautenden Hit häufig gespielt hat. Nach seinem Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik in Weimar widmete er sich ausschließlich der Musik. Sein Markenzeichen: Er benutzt die Gitarre nicht nur als Melodie- und Begleitinstrument zugleich, sondern ebenso als Bass- und Percussionsinstrument, so dass man manchmal mehrere Gitarren zu hören glaubt. Er gehört zu den international herausragenden Jazzmusikern auf der Gitarre.
Das schon häufiger erfolgreich praktizierte Zusammentreffen von chinesischer und europäischer Musik verspricht einen anregenden Abend mit musikalischen Überraschungen.
Infos und Reservierung: www.saechsische-orgelakademie.de
Tickets zu 9 €, ermäßigt 7 €